Dieser Leitfaden setzt dort an, wo die Diagnose endet

Die meisten Sicherheitsverantwortlichen, die die Lücke in der Sicherheitsausführung erkennen, kommen zu demselben Ergebnis. Sie verstehen, dass das Problem architektonischer Natur ist. Sie verstehen, dass die Steuerung der Verbindungen zwischen Vorfallsdaten, Korrekturmaßnahmen, Berichten über Beinaheunfälle und Audit-Ergebnissen strukturell vorhanden sein muss und nicht von einer manuellen Koordinierung zwischen unverbundenen Systemen abhängen darf.

Und dann stellen sie die Frage, die kein Diagnosebericht oder Rahmenleitfaden vollständig beantworten kann.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Dieser Leitfaden soll diese Frage so konkret und praxisnah wie möglich beantworten. Er erklärt nicht, warum eine vernetzte Sicherheitsgovernance funktioniert. Er zeigt, wie sie aussieht, wenn sie richtig funktioniert, beschreibt, was der Übergang von einer fragmentierten zu einer vernetzten Governance typischerweise mit sich bringt, und bietet einen Rahmen zur Selbsteinschätzung, der Ihnen hilft, Ihren eigenen Ausgangspunkt zu finden.

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Was dieses eBook beinhaltet

Dieser praktische Leitfaden richtet sich an EHS-Manager, Sicherheitsdirektoren und Betriebsleiter, die die Lücke in der Sicherheitsausführung in ihrem Unternehmen erkannt haben und verstehen wollen, was es tatsächlich braucht, um sie zu schließen.

In fünf Kapiteln:

  • Es wird erläutert, was eine vernetzte Sicherheitsdurchführung in der betrieblichen Praxis bedeutet, insbesondere was sich für die Führung, die Sicherheitsteams und die Betriebsteams ändert, wenn die Sicherheitsführung wirklich vernetzt und nicht fragmentiert ist.

  • Es werden die fünf spezifischen Governance-Verbindungen beschrieben, die die Lücke in der Sicherheitsausführung schließen. Jede dieser Verbindungen wird so detailliert erläutert, dass Sie beurteilen können, ob sie in Ihrem Unternehmen bereits vorhanden ist und wie sie aufgebaut werden müsste.

  • Es wird erläutert, wie der Übergang von einer fragmentierten zu einer vernetzten Sicherheitsführung typischerweise aussieht, einschließlich gemeinsamer Ausgangspunkte, gemeinsamer Hindernisse und der Prioritäten, die bei begrenzten organisatorischen Kapazitäten gesetzt werden müssen.

  • Es wird beschrieben, wie eine vernetzte Sicherheitsausführung in verschiedenen betrieblichen Kontexten aussieht, z. B. in Produktionsumgebungen mit mehreren Standorten, in Betrieben mit vielen Auftragnehmern und in verteilten Dienstleistungsunternehmen.

  • Und es bietet einen Selbstbewertungsrahmen für alle fünf Governance-Verbindungen, der Ihnen hilft, Ihren spezifischen Ausgangspunkt und den nächsten produktiven Schritt für Ihr Unternehmen zu ermitteln.

Die fünf Governance-Verbindungen werden in diesem Leitfaden im Detail beschrieben

Die Lücke in der Sicherheitsausführung besteht in den Verbindungen zwischen den Governance-Prozessen und nicht innerhalb dieser. In diesem Leitfaden werden fünf spezifische Verbindungen beschrieben, die zusammen eine vernetzte Sicherheits-Governance-Architektur bilden.

  • Die Verbindung zwischen Vorfallsdaten und der Steuerung von Korrekturmaßnahmen bestimmt, ob Korrekturmaßnahmen unternehmensweites betriebliches Lernen ermöglichen oder auf den Standort beschränkt bleiben, an dem der Vorfall aufgetreten ist.

  • Die Verbindung zwischen den Ergebnissen von Korrekturmaßnahmen und der Risikobewertung bestimmt, ob die Risikomanagementfunktion kontinuierlich die betriebliche Realität widerspiegelt oder ein historisches Risikoprofil aus der letzten formellen Überprüfung beschreibt.

  • Die Verbindung zwischen der Berichterstattung über Beinaheunfälle und der Risikopriorisierung, die bestimmt, ob Beinaheunfälle als Frühwarnsignale für eine sich verschlechternde Kontrolle oder als eigenständige Aufzeichnungen zur Einhaltung der Vorschriften dienen.

  • Die Verbindung zwischen Audit-Ergebnissen über Standorte und Zyklen hinweg bestimmt, ob Audit-Programme unternehmensweite Sicherheitsinformationen liefern oder die Einhaltung von Vorschriften auf Standortebene bestätigen.

  • Und die Verbindung zwischen der betrieblichen Sicherheitsleistung und der Sichtbarkeit für die Leitung bestimmt, ob die Leitung die aktuelle betriebliche Sicherheitsrealität oder periodische Zusammenfassungen vergangener Governance-Aktivitäten sieht.

Für jede Verbindung wird beschrieben, wie sie aussieht, wenn sie korrekt funktioniert, wie sie aussieht, wenn sie nicht funktioniert, und was der Aufbau einer solchen Verbindung in einer realen Betriebsumgebung normalerweise erfordert.

Für wen ist dieser Leitfaden gedacht?

Dieser Leitfaden richtet sich an Sicherheits- und Betriebsleiter, die über das Stadium der Sensibilisierung hinausgehen und aktiv prüfen, wie ein Modell der vernetzten Sicherheitssteuerung in ihrer Organisation aussehen könnte.

Sie ist besonders relevant für:

  • EHS-Manager und Sicherheitsbeauftragte, die die Lücke in der Sicherheitsausführung durch wiederkehrende Vorfälle, uneinheitliche Leistungen an verschiedenen Standorten oder Korrekturmaßnahmen erkannt haben, die immer wieder abgeschlossen werden, ohne die zugrunde liegenden Bedingungen zu lösen, und die eher einen praktischen operativen Rahmen als ein konzeptionelles Argument benötigen.

  • Betriebs- und Werksleiter, die für die Sicherheitsleistung in komplexen Betriebsumgebungen verantwortlich sind und verstehen müssen, welche Änderungen an der Governance-Architektur die größten betrieblichen Verbesserungen bewirken würden.

  • QHSE-Führungskräfte in wachsenden Unternehmen, die erkennen, dass die Sicherheitssteuerung, die in kleinerem Maßstab angemessen war, mit zunehmender betrieblicher Komplexität immer uneinheitlichere Ergebnisse liefert.

  • Sicherheits- und Betriebsleiter in Umgebungen mit vielen Auftragnehmern, in denen die Governance-Grenze über die Stammbelegschaft hinausgeht, und zwar in einer Weise, die mit den derzeitigen Governance-Modellen nicht angemessen erfasst werden kann.

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